Aktuelles


Oktober 2010

In Landau und Aurich existieren seit August zwei weitere fobinet-Zentren, die ähnlich zum Berliner "Jour-Fixe" des fobinet regelmäßige Fortbildungen anbeiten.

Das "Regionale LehrerBildungs-Netzwerk (LeBi-Net): Physikerstammtisch" der Südlichen Rheinlandpfalz wurde von Dr. habil. Jochen Kuhn und Dr. Gerd Hegeler-Burkhart ins Leben gerufen. Das zweite Zentrum am rpz-Büro Aurich wird von Otmar Berberich geleitet. Termine und weitere Informationen finden Sie hier:


Oktober 2010

Robert Bosch Stiftung vergibt Preis für Kooperationsprojekte zwischen Schulen und Forschungseinrichtungen

„Achtung, fertig, forschen!“ – so lautet das Motto des Preises „Schule trifft Wissenschaft“, den die Robert Bosch Stiftung 2011 zum dritten Mal vergibt. Er richtet sich an Lehrer und Wissenschaftler, die gemeinsam neue Wege gehen, um Schüler für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, forschendes Arbeiten ermöglichen und innovative Unterrichtsideen realisieren.
Eine gemeinsame Bewerbung von einer Universität oder einem Forschungsinstitut und Schulen lohnt sich. Der Preis ist mit 50.000 € dotiert, zudem werden zwei weitere Preise mit je 20.000 € vergeben. Die feierliche Preisverleihung in Berlin lenkt Aufmerksamkeit auf die ausgezeichneten und die nominierten Projekte, lädt ein zu Austausch und Vernetzung und gibt den Startschuss zum Weiterforschen. Bewerbungsschluss ist der 31.01.2011.

Informationen unter:
www.bosch-stiftung.de/schuletrifftwissenschaft


September 2010

CAT – Ein Europäisches Projekt

Effektive Nutzung von computergestützten Lehr- und Lernmaterialien im naturwissenschaftlichen Unterricht – ein Lehrerfortbildungskurs mit europäischer Perspektive.

Das CAT Projekt wird einen IKT-basierten Lehrerfortbildungskurs entwickeln, welcher originale Materialien einbindet, die in den unterschiedlichen Partnerländern bereits vorliegen. In den Teams der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Deutschland), der Universität Helsinki (Finnland), des INRP (Frankreich), der Universität Plovdiv (Bulgarien) und der Universität Patras (Griechenland) wurden bereits Materialien, innerhalb wissenschaftlich motivierter und unterstützter Projekte entwickelt, welche in den Kursen eingesetzt werden. Darüberhinaus werden aus der Praxiserfahrung, bei der Nutzung dieser CAT Umgebungen die theoretischen Kriterien und Richtlinien aufgestellt.

Die Arbeitsschritte werden in zwei Schritten organisiert:

  • * Jahr 1: Befragung über die aktuellen Bedingungen in den unterschiedlichen Ländern, Entwicklung der Kursinhalte. Allgemeines Kurdesign beginnt.
  • * Jahr 2: Detailliertes Design, Tests in Praxis und Evaluation des Lehrerfortbildungskurses.
Zu Beginn wurde eine Befragung der aktuellen "lokalen Nutzungskultur" betreffend der Anwendung computergestützter Lernumgebungen in den verschiedenen Ländern durchgeführt, welche grundlegende Daten für den künftigen Kurs lieferte. Diese Ergebnisse werden international veröffentlicht. Basierend auf diesen Ergebnissen und auf den schon vorhandenen Best Practice Beispielen wird die Produktion von Kursmaterial innerhalb eines interkulturellen Kommunikationsprozesses stattfinden. Diese Produkte werden zusammen mit einem Handbuch auf der Projektwebseite frei verfügbar sein.

Webseite und Informationen unter:
http://cat.upatras.gr/de/home


September 2010

Fachtagung: Differenzieren im Physikunterricht

Das Amt für Lehrerbildung lädt zu einer Fachtagung nach Frankfurt ein.
Das Thema lautet:

Differenzieren im Physikunterricht,
individualisiert – geschlechtersensibel – kompetenzorientiert

Sie findet statt am Montag, 08. November 2010, von 9.15 Uhr bis 17.00 Uhr im Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt.

Weitere Informationen unter http://www.afl.hessen.de.

Das vollständige Programm und das Anmeldeformular können Sie hier herunterladen:
Fachtagung-Differenzieren: Programm
Fachtagung-Differenzieren: Anmeldung


August 2010

Teilchenphysik macht Schule – 1. Workshop für Lehrkräfte am CERN

Anmeldung für Workshop von CERN und Netzwerk Teilchenwelt vom 10.-15. Oktober in Genf ist ab sofort möglich.

Vom 10.-15. Oktober 2010 findet der erste Workshop für Lehrkräfte an Schulen und anderen Lernorten im Qualifizierungsprogramm des Netzwerks Teilchenwelt am CERN in Genf statt. Innerhalb der fünf Tage am größten Teilchenbeschleuniger der Welt wird ein breites und abwechslungsreiches Programm geboten. Neben Vorlesungen zu den Experimenten am CERN und verschiedenen Themen der (Astro-)Teilchenphysik besteht die Möglichkeit, im Rahmen von Workshops einen Einblick in Schülerexperimente zum Thema Teilchenphysik zu bekommen. Dabei erproben die Teilnehmer Möglichkeiten der eigenen Vermittlung von (Astro-)Teilchenphysik in ihrer Einrichtung und lernen die Angebote des Netzwerks Teilchenwelt kennen. Natürlich dürfen auch Besichtigungen der CERN-Experimente nicht fehlen. Trotz des vollen Programms wird es genügend Zeit geben, um bei außerphysikalischen Aktivitäten Erfahrungen auszutauschen oder Genf zu erkunden. Workshopsprache ist deutsch.

Für aktive Lehrkräfte im Qualifizierungsprogramm des Netzwerks ist die Möglichkeit einer Vollfinanzierung des Workshops gegeben. Voraussetzungen hierfür sind die bereits erfolgte Teilnahme an einer Teilchenphysik-Lehrerfortbildung oder die Organisation einer Teilchenwelt-Masterclass in Ihrer Einrichtung. Wenn Sie noch nicht aktiv im Netzwerk waren aber gerne teilnehmen wollen können Sie entweder in den nächsten Wochen eine Masterclass an Ihrer Schule mit ihrem lokalen Teilchenwelt-Institut organisieren oder ohne finanzielle Unterstützung des Netzwerks am Workshop teilnehmen. Bei Fragen hierzu informieren Sie sich bitte auf www.teilchenwelt.de oder wenden sich an die Projektkoordination von Netzwerk Teilchenwelt: mail@teilchenwelt.de.

Ganzjährig Lehrerworkshops am CERN CERN bietet außerdem regelmäßig Workshops für Lehrkräfte an (German Teacher Programme). Weitere Termine in diesem Jahr sind: 19.-24. September 2010 (nicht im Rahmen von Netzwerk Teilchenwelt!). Auch hier kann man sich noch anmelden.


Weitere Informationen unter http://www.teilchenwelt.de.


August 2010

Fachtagung "Lernwelten der Naturwissenschaft"

21. und 22. Oktober 2010, DESY/Hamburg

Wie arbeiten Schülerlabore und außerschulische Lernangebote der Naturwissenschaften am besten mit Schulen zusammen? Was wünschen sich Schulen von den außerschulischen Lernorten, und wie weit sollte die Zusammenarbeit überhaupt gehen? Welche neuen Trends und Entwicklung gibt es in den Reihen der außerschulischen Lernorte ("Schülerlabore")? Unter diesen Fragestellungen organisiert Welt der Physik gemeinsam mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft unter dem Titel "Lernwelten der Naturwissenschaft" am 21. und 22. Oktober 2010 eine Fachtagung am DESY in Hamburg.

Die Tagung "Lernwelten der Naturwissenschaft" findet vom 21.10.2010 bis 22.10.2010 am Deutschen Elektronensynchrotron DESY in Hamburg statt. Unter Schirmherrschaft der DPG und mit Förderung der Klaus-Tschira-Stiftung laden wir zu einer fächerübergreifenden Tagung für Akteure aus Schule, Wissenschaft, Fachdidaktik und Lernort-Praxis zum Erfahrungsaustausch, zur Ideenanregung und zur Vernetzung.

Weitere Informationen unter http://www.weltderphysik.de/de/8427.php.


Juli 2010

WE-Heraeus-Schülerförderung

Deadline für Anträge: 27. August 2010

Die Wilhelm und Else Heraeus Stiftung ist eine 1963 gegründete gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts zur Förderung von Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften. Sie gilt als die bedeutendste private Fördereinrichtung auf dem Gebiet der Physik in Deutschland.

Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung fördert auch Aktivitäten, die geeignet sind, bei Schülern und Schülerinnen das Interesse an den Naturwissenschaften zu wecken oder zu stärken (Schülerförderung). Im Rahmen dieses Programms werden Lehrer und Lehrerinnen unterstützt, die musterhafte Projekte zur Steigerung der Attraktivität des Physikunterrichts vorschlagen. Daneben fördert die Stiftung auch Physik-Fachbereiche, die Vorlesungs- oder Praktikumsangebote für Schüler organisieren. – Im Förderbereich Ausbildung/Öffentlichkeit unterstützt die Stiftung Schülerwettbewerbe und Ausstellungen; ferner bietet sie zunehmend auch mehrtägige Seminare zur Lehrerfortbildung an. Weitere Informationen unter http://www.we-heraeus-stiftung.de/.


Februar 2010

Science Teaching - Winning Hearts and Minds

NATIONALES AUSWAHLEVENT – 01.10.2010 in Berlin für das Science on Stage-Festival 2011 in Kopenhagen
Jetzt bewerben!

Für das europäische Science on Stage-Festival vom 16.-19.04.2011 in Kopenhagen suchen Science on Stage Deutschland e.V. und THINK ING. Lehrkräfte und ErzieherInnen mit außergewöhnlichen Ideen für den naturwissenschaftlichen Unterricht und laden Sie ein, sich für das nationale Auswahlevent am 01.10.2010 in Berlin zu bewerben. Eine Jury trifft auf Basis der schriftlichen Einsendungen die Auswahl.

Teilnehmen können rund 50 Lehrkräfte und ErzieherInnen aus dem gesamten Bundesgebiet, die naturwissenschaftliche Experimente, On-Stage-Aufführungen, Fachvorträge und Workshops zu aktuellen Bildungsfragen präsentieren. In Berlin werden besonders kreative Projekte ausgewählt, die Deutschland beim europäischen Festival in Kopenhagen 2011 vertreten.

Bewerbungsschluss: 30.05.2010. Bewerbung über www.science-on-stage.de.
Hier können Sie den Flyer zum Auswahlevent herunterladen: www.science-on-stage.de/media/auswahlevent_2010/Flyer_Auswahlevent_2010.pdf.


Januar 2010

Neues Antragsformular für Fördermittel

Das Antragsverfahren für Fördermittel zur Unterstützung einer Lehrerfortbildung hat sich leicht geändert. Zukünftig soll schon aus dem Antrag hervorgehen, warum die betreffende Veranstaltung ohne die Unterstützung durch fobinet nicht oder nur mit größeren Einschränkungen stattfinden kann. Das neue Antragsformular finden Sie hier http://www.fobinet.de/ueber_uns/download.html.
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: info@fobinet.de.

Januar 2010

MINT Zukunft schaffen

„MINT Zukunft schaffen” ist eine Initiative der deutschen Wirtschaft mit dem Anspruch, das Thema MINT - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - und seine Bedeutung sowohl für den Standort Deutschland als auch für die persönliche Entwicklung einer breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen. Ihre Ziele verwirklicht die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ in der Vernetzung aller MINT-Initiativen in Deutschland, dem Aufbau und der Koordinierung eines MINT-Botschafternetzwerks sowie der Untersuchung des Fachkräftemangels in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Der Vorsitzende der Initiative ist Thomas Sattelberger (Personalvorstand der Deutsche Telekom AG), die Schirmherrschaft hat Bundeskanzlerin Angela Merkel übernommen.

Weitergehende Informationen zur Initiative finden Sie unter http://www.mintzukunftschaffen.de.


Januar 2010

"Kids and Science"

Seit Anfang August 2009 ist das Internetangebot "Kids and Science" (http://www.kids-and-science.de) online. Unter dem Motto "Naturwissenschaft und Technik für Kinder" werden Beiträge für Kinder und interessierte Eltern oder Großeltern angeboten, in denen spannenden Fragen aus Natur und Umwelt, Technik im Alltag, Physik, Biologie oder Astronomie nachgegangen wird. Kinder erfahren, wie der Mond entstand und was er mit Ebbe und Flut zu tun hat oder machen eine gedankliche Reise in das Innere der Erde.

"Warum sehen feuchte Textilien dunkel aus?", "Warum knurrt unser Magen?" oder "Woraus besteht Nebel?" sind typische Kinderfragen, bei deren Beantwortung Eltern manchmal selber erst mal etwas grübeln müssen. Für solche Kinderfragen ist eine Rubrik eingerichtet, die wie die anderen Rubriken über eine einfache Navigation jederzeit erreichbar ist. "Kids and Science" möchte mit kurzen, klaren Texten Antworten geben, ohne in in eine "Pseudo-Kindersprache" zu verfallen.

Eine eigene Rubrik ist auch den "Experimenten für Kinder" gewidmet, die mit weit über 100 Beiträgen auch die umfangreichste darstellt. Hier werden Versuche vorgestellt, die mit haushaltsüblichen Mitteln ohne großen Aufwand physikalische Zusammenhänge für Kinder begreifbar machen. Zahlreiche Experimente widmen sich dem Luft- oder Wasserdruck, dem Magnetismus und der statischen Elektrizität, auch die Wärmelehre kommt nicht zu kurz.

Ein weitere Rubrik heißt "Wie funktioniert´s" und widmet sich ausschließlich technischen Fragen. Was ein Handy zum Vibrieren bringt, wie ein Gyrocopter fliegt, wie ein CD-Spieler funktioniert oder wie ein Fön eigentlich heiße Luft produziert: Technik wird für Kinder verständlich erklärt.

Auf Grundlage einer Kooperation mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) werden seit November 2009 Inhalte der Website für Experimentieranleitungen und Arbeitsblätter im Rahmen der naturwissenschaftlich - technischen Grundbildung genutzt. Die werbefreie Website wurde ehrenamtlich von Dipl.-Phys. Andreas Tillmann aus Dornstadt (Alb-Donau-Kreis) konzipiert, betreut und kontinuierlich ausgebaut.


Dezember 2009

Newsletter fobinet 2009

fobinet, das bundesweite Netzwerk für Physikfortbildungen, wächst und gedeiht und wir möchten Ihnen kurz vorstellen, was seit Jahresbeginn 2009 erreicht wurde. An dieser Stelle möchten wir uns auch ganz herzlich bei Ihnen bedanken: ohne das Engagement und die Unterstützung unserer Netzwerkmitglieder wäre die „Erfolgsstory“ so nicht möglich gewesen.
Als ausführlichen Bericht zu fobinet können Sie hier den fobinet-Beitrag zur DPG Didaktik-Tagung 2009 herunterladen, wie er demnächst auch auf der Tagungs-CD erscheinen wird.

Wir hoffen, dass dieser Newsletter Sie zu neuen Fortbildungen inspiriert und freuen uns über Ihre Rückmeldungen.

Öffentlicher Fortbildungskatalog

In unserem Fortbildungskatalog unter www.fobinet.de haben wir bisher über 1000 Lehrerfortbildungen unterschiedlichster Anbieter zum Physik- und Nawi-Unterricht aufgelistet, die seit April 2008 (Projektbeginn) stattgefunden haben. Der Katalog enthält in der Regel 200 bis 300 aktuelle Veranstaltungen, sortiert nach Region, Schwerpunkt oder Dozenten. Jeder Eintrag enthält allgemeine Informationen zur Veranstaltung und eine direkten Link zum Anbieter. Der Fortbildungskatalog wird von den Lehrerinnen und Lehrern sehr gut angenommen, allein im November 2009 wurde die Fortbildungs-Suchmaske über 1400 mal aufgerufen.

Netzwerk

Zum Netzwerk fobinet gehören derzeit 176 Dozent/innen und Expert/innen, die bereit sind, als Referenten bei Lehrerfortbildungen mitzuwirken und die über fobinet an Veranstalter von Lehrerfortbildungen vermittelt werden. 64 weitere Personen sind als „Organisatoren“ dem Netzwerk beigetreten, sie sind Ansprechpartner von Institutionen und Behörden zur Lehrerfort- und Ausbildung.

High-Lights - besondere Fortbildungen in 2009

In 2009 wurden durch fobinet 13 Fortbildungen in Kooperation mit dem „Science Express“ realisiert: Zusätzlich zu einer Fortbildung durch einen der fobinet-Dozenten erhielten die Teilnehmer/innen eine exklusive VIP-Führung durch den Forschungszug „Science Express“ der Max-Planck-Gesellschaft. Zwei weitere fobinet-Sonderveranstaltungen wurden in Bad Honnef („Non-typical Physical Problems“) und in Berlin („Lift off – die Erforschung des Planetensystems“) abgeboten. Zwei große Fortbildungsveranstaltungen in Berlin finden im Dezember 2009 statt:

Fobinet Fortbildungszentren

In Vorbereitung sind außerdem regelmäßige Fortbildungen durch fobinet, die jeweils im monatlichen Turnus an einzelnen Standorten angeboten werden sollen. Ab Dezember 2009 werden in Berlin solche regelmäßigen Veranstaltungen stattfinden. Gleichzeitig werden durch fobinet auch an anderen Orten solche regelmäßigen Termine initiiert – für diese Fortbildungszentren suchen wir noch Gastgeber und Mitstreiter!

Online-Umfrage zum Fortbildungsbedarf

Seit September 2009 wird durch fobinet per Online-Umfrage (www.fobinet.de/umfrage.html) der Bedarf an Fortbildungen zum Fach Physik erhoben. Die Umfrage stieß von Beginn an auf große Resonanz: Bereits in der ersten Woche konnten über 170 Einträge erfasst werden. Mittlerweile haben 380 Personen an der Umfrage teilgenommen. Eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse wird zum Jahresende 2009 veröffentlicht.

Förderung

Neue Fortbildungen auszurichten und zu fördern ist eine zentrale Aufgabe des Programms. Dafür hat die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung Fördermittel zur Verfügung gestellt. Auch bestehende Fortbildungen werden finanziell unterstützt, beispielsweise um besonders erfolgreiche Veranstaltungen wiederholt anzubieten oder um sie in andere Bundesländer zu „exportieren“. Für Kollegien, Projektgruppen und andere Netzwerke können über das fobinet-Programm Wunschfortbildungen vor Ort realisiert werden. Über fobinet stehen Fördermittel für Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung und Honorare der Dozenten bereit, außerdem in geringem Umfang für technische Aufwendungen (z.B. Transport von Material), sowie für Hilfskräfte und für Kosten bei Veranstaltungen an besonderen Lernorten. Seit April 2009 hat fobinet bereits über 160 Einzelveranstaltungen gefördert. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie finanzielle Unterstützung für eine Fortbildung benötigen.


Oktober 2009

Berlin, 24. + 25.10.2009: Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in einer globalisierten Welt

Unter dem Motto "Forschen – erkennen – handeln: Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in einer globalisierten Welt" laden VDW (Vereinigung Deutscher Wissenschaftler) und DPG zu einer gemeinsamen Tagung in der Urania in Berlin ein.

Am 1. Oktober 1959 wurde, auf dem Deutschen Physikertag in Berlin, die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler von einer Gruppe prominenter Physiker gegründet, unter ihnen Carl Friedrich von Weizsäcker und die Nobelpreisträger Max Born, Otto Hahn, Werner Heisenberg und Max von Laue. Zwei Jahre zuvor waren diese Wissenschaftler mit der „Göttinger Erklärung“ hervorgetreten, die Ausdruck eines neuen Verantwortungsbewusstseins der Wissenschaft angesichts des Vernichtungspotentials von Atomwaffen im Kalten Krieg war.
Aus Anlass der 50. Wiederkehr der VDW-Gründung laden VDW und DPG zu einer gemeinsamen Tagung am 24. und 25. Oktober 2009 nach Berlin, die aus heutiger Sicht das Gründungsanliegen der VDW aufgreift und nach der Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in einer globalisierten Welt fragt. Im Fokus stehen neben dem Problem der Nuklearwaffen, das die 18 Atomphysiker 1959 antrieb, Fragen nach Energieversorgung und Klima- und Umweltschutz, nach der historischen Dimension wissenschaftlicher Verantwortung, nach der Verantwortung der Wissenschaft für Bildung und Ausbildung und nach dem Wechselspiel von Technologieentwicklung und Globalisierung. Forschung und Technologie sind niemals neutral, die Verantwortung für ihre Folgen ist – heute nicht anders als 1959 – eine Herausforderung für die Wissenschaften wie für die gesamte Gesellschaft.
Weitere Informationen finden Sie auf der VDW-Seite der DPG.


August 2009

Neuer fobinet-Flyer zum Bestellen oder zum Download

Unser neuer Flyer enthält eine kompakte Übersicht über unsere drei Schwerpunkte: Vernetzung der Fortbildungsakteure, Förderung von Fortbildungen und unser Fortbildungsatlas. Sie können den Flyer bei uns bestellen (→ E-Mail an ) oder herunterladen (→ Flyer herunterladen: Flyer ist optimiert für doppelseitigen Druck und Brieffalz).


Mai 2009

Expedition Zukunft - Fortbildungen und VIP-Führungen durch den Science Express

Unter dem Motto „Expedition Zukunft“ bietet fobinet anlässlich des Forschungszuges "Science Express" verschiedene Fortbildungen in mehreren Städten an. Im Anschluß an jede Fortbildung findet eine VIP-Führung durch den Science Express statt.

Der Forschungszug „Science Express - Expedition Zukunft“ ist ein Projekt der Max-Planck-Gesellschaft – eine fahrbare Wissenschaftssausstellung mit Aufenthalt in über 60 Städten und ist Teil des "Wissenschaftsjahres 2009 – Forschungsexpedition Deutschland" des BMBF. Nähere Informationen zum Science Express finden sie unter www.expedition-zukunft.org.
Die VIP-Führungen durch den Ausstellungszug sind betreute Führungen nach Ende der offiziellen Öffnungszeit. Exklusiv für die Teilnehmer dieser Führung ist der Zug bis zu zwei Stunden nach der offiziellen Öffnungszeit geöffnet. Dadurch besteht die Möglichkeit, sich die Exponate des Zuges in aller Ruhe anzusehen, ohne von weiteren Zugbesuchern gestört zu werden. Die Teilnehmer der Führung werden von zwei Zug-Scouts der Max-Planck-Gesellschaft durch den Zug begleitet. An einer VIP-Führung können bis zu 20 Personen teilnehmen.

Die fobinet-Workshops inklusive VIP-Führung sind kostenlos. Sie werden vom fobinet finanziert und in Kooperation mit der Firma IMAGO realisiert (www.imago-dortmund.de).

Für folgende Städte bereiten wir derzeit Veranstaltungen vor (Änderungen vorbehalten):


Mai 2009

Astronomie für alle - Vortrags-Pool für Schulen und Planetarien

Der Exzellenzcluster „Origin and Structure of the Universe“ der TU München und die Astronomische Gesellschaft haben zum internationalen Astronomiejahr 2009 einen Vortrags-Pool für Schulen und Planetarien eingerichtet. Hier finden Sie schnell und einfach geeignete Vorträge und Referenten für Ihre Schüler oder Besucher. Weitere Informationen unter www.universe-cluster.de/schulen/vortrags-pool/?L=1

April 2009

Einsteinmobil - mobiler Unterricht zur Relativitätstheorie

Seit dem 1. Januar 2006 fährt das "Einsteinmobil" deutschlandweit von Schule zur Schule und vermittelt durch Visualisierungen die Effekte von Einsteins Relativitätstheorie.

"Einstein on Tour" ist ein Schulprojekt, in dessen Rahmen das "Einsteinmobil" mit interaktiven Lernmodulen von Schule zur Schule fährt. Die interaktiven Unterrichtsmodule des Projektes ermöglichen einmalige Erfahrungen, wie das Radfahren mit fast Lichtgeschwindigkeit, eine rasante Flugsimulation durch eine unbekannte Insellandschaft oder das Spiel mit einem Schwarzen Loch. Holen sie das Einsteinmobil auch an Ihre Schule! Mehr erfahren Sie auf unter www.einsteinmobil.de.


April 2009

Portal zur Teilchenphysik

Unter www.teilchenphysik.de finden Sie spannende Informationen zur Teilchenphysik. Wir möchten besonders auf die Fortbildungsankündigungen hinweisen. Selbstverständlich finden Sie diese Veranstaltungen auch in unserem fobinet-Katalog


Januar 2009

Physikerinnen und Physikerinnen gesucht - Sie sind unsere Experten!

(Diesen Text finden Sie auch in den Verhandlungen der DPG-Frühjahrstagung und im Physik Journal 2/2009.)

Für fobinet, das neue Lehrerfortbildungsprogramm der DPG, das von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung finanziert wird, benötigen wir das Fachwissen der DPG-Mitglieder aus allen Bereichen der Physik!

Worum geht es?

Die DPG will das fachliche und fachdidaktische Fortbildungsangebot für Physiklehrerinnen und -lehrer innerhalb der nächsten Jahre qualitativ und quantitativ verbessern. Wir wollen damit zu einem modernen und ansprechenden Physikunterricht beitragen, der die Bedeutung der Physik in Alltag und Technik deutlich macht und der nicht zuletzt auch Schülerinnen und Schüler zu einem Physikstudium motiviert.

Dazu haben wir das bundesweite Netzwerk für Physikfortbildungen - fobinet - gegründet. Hier nehmen Veranstalter, Physiker, Fachdidaktiker und andere Akteure der Lehrerfortbildung Kontakt miteinander auf, um Fortbildungen zu planen und auszurichten. Die Basis dieses Netzwerks sind unsere „Experten“: Fachphysiker und Fachdidaktiker, die sich als Ansprechpartner für aktuelle Erkenntnisse und Methoden ihres Forschungsgebietes zur Verfügung gestellt haben.

Wen suchen wir?

Wir suchen Physikerinnen und Physiker mit abgeschlossenem Studium, die ihr Arbeitsgebiet gerne anschaulich und lebendig darstellen. Ob Sie in einem Vortrag über Ihre Forschung berichten, einen Workshop gestalten oder sich als Berater für die inhaltliche Planung einer Fortbildung zur Verfügung stellen – Ihr Engagement ist in jedem Fall herzlich willkommen.

Was haben Sie davon?

Schulkontakte sind ein wichtiges Mittel, um physikinteressierte Schülerinnen und Schüler – den potentiellen wissenschaftlichen Nachwuchs – für Ihren Standort zu gewinnen. Wenn Sie sich an einer Fortbildung unseres Netzwerks fobinet beteiligen, erreichen Sie darüber hinaus eine sehr attraktive Zielgruppe: An überregionalen Fortbildungen nehmen vor allem stark engagierte Physiklehrerinnen und -lehrer teil. Diese machen ihrerseits besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler auf aktuelle Forschungsrichtungen und Standorte aufmerksam. Über unsere Fortbildungen können Sie Ihre Arbeitsbereiche also nicht nur regional, sondern vor allem bundesweit sichtbar machen.

Für Ihre Reisekosten und weitere Aufwendungen im Rahmen des Fortbildungsprogramms hat die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung Mittel zur Verfügung gestellt.

Wie machen Sie mit?

Wenn Sie sich als Experte für die Physiklehrerfortbildung engagieren möchten, wenden Sie sich bitte an die Koordinatorin des Netzwerks:

Antonia Franke-Wiekhorst
Freie Universität Berlin
Fachbereich Physik / Didaktik der Physik
Arnimallee 14
14195 Berlin

Tel: 030-838 567 11
E-Mail:


Oktober 2008

Den naturwissenschaftlichen Unterricht stärken!

Die Naturwissenschaft in der Schule ist dem DPG-Präsidenten Prof. Dr. Gerd Litfin ein besonderes Anliegen. Ausdrücklich wendet sich Litfin gegen aktuelle Überlegungen, den naturwissenschaftlichen Unterricht im Zuge des achtjährigen Gymnasiums zu beschränken. "Solche Kürzungen wären kontraproduktiv für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland", sagt er. Der naturwissenschaftliche Unterricht müsse vielmehr gestärkt und die Ausbildung der Lehrkräfte verbessert werden. "Grundsätzlich sollten wir sehr viel mehr in die Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern investieren. Grundschullehrer werden häufig nur unzureichend in den Naturwissenschaften ausgebildet und müssen trotzdem Sachunterricht leisten. Das sehe ich mit Sorge.“

Gleichzeitig lasse das Engagement regionaler Lehrerfortbildungszentren und Schulbehörden aufgrund knapper Finanzmittel stark nach. Litfin: „Diesem Trend will die DPG mit einem bundesweiten Fortbildungsnetzwerk entgegenwirken. Das Programm startet in diesem Jahr und richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten.“ Finanziell unterstützt wird dieses Vorhaben von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung. „Im Laufe der zunächst dreijährigen Projektphase möchten wir rund 20.000 Lehrkräfte fachlich und didaktisch fortbilden“, so Litfin.

Die Bedeutung der Navigation für den Physikunterricht

Ausstellung in der Sternwarte Hamburg

Navigation ist ein Thema, das in keinem Physik-Lehrplan explizit thematisiert wird. Welche Bedeutung hat also Navigation für die Physik und umgekehrt?

Navigation hat mit Positionsbestimmung, Geschwindigkeiten, Richtungen und Entfernungen zu tun. Dies klingt bereits physikalisch. Alle Individuen und alle technischen Apparaturen, die sich mehr oder weniger frei bewegen, sind auf Navigation angewiesen. Ist die Information über die eigene Position, Geschwindigkeit, deren Richtung und die Entfernung zu anderen wichtigen Dingen unbekannt, so kann es mit großer Wahrscheinlichkeit zu Katastrophen kommen. Dies gilt für die meisten Lebewesen und ebenso für technische Apparaturen wie Fortbewegungsmittel und Sonden. Orientierungslosigkeit stellt immer eine akute Krise dar und ist extrem gefährlich.