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Kommentare zum Schlagwort
"Praxisbezug der Fortbildungen"


Es scheint mir wichtig, die Fortbildungen einfach und verständlich und praxisnah in Form von Workshops anzubieten. Nach dem Motto: weniger ist mehr. Arbeitsbögen mit Lösungen sollten angeboten werden.
Materialien sollten zur Verfügung gestellt werden. Das Fortbildungskonzept soll vorhanden sein und nicht erst von den Teilnehmern entwickelt werden. Die Teilnehmer sollen praktisch experimentieren oder bauen. Die Ergebnisse der Fortbildung sollen ""am nächsten Tag"" ohne viel zusätzlichen Aufwand im Unterricht umsetztbar sein. Eine angemessene Verpflegung sollte gewährleistet sein. Vor Sponsoren (VDI, VDMA etc.) sollte nicht zurückgeschreckt werden. Absprache mit und Einbindung von Veranstaltungen zu Piko, NaT, TUHH, Formel1-in-der-Schule, Wettbewerben (z.B. zero-emission) etc. würden ein Gesamtkonzept sichtbar machen und die Akzeptanz der Fortbildung erhöhen. Regelmäßige Treffen (wie vormals ""Dritter Mittwoch im Monat"") mit wechselnden Themen.
Ich möchte gern meine Schüler zur Physik motivieren, ihnen Spaß und Freude an der Physik vermitteln. Doch unter den derzeitigen Arbeitsbedingungen (zu große Schülerzahl in einem zu kleinen Raum, fehlende Belüftung während des Unterrichts, defekte und desolate Ausstattung, zu wenig Material für Schülerexperimente, nicht genügend Experimentierplätze für Schüler) ist das kaum möglich. Nur mit Hilfe von HighTech (privater Laptop, private Kamera, Schulbeamer) und interessant gestalteten Medien arbeiten die Schüler gerade so mit. Für uns Lehrer ist die Situation sehr nervig. Deshalb wünsche ich mir eine Fortbildung, wie man ohne zusätzliche Kosten mit alternativen Experimenten und Methoden trotzdem noch einen sinnvollen Physikunterricht unter den genannten Bedingungen gestalten kann. Ich weiß, dass es viele Schulen gibt, die unter diesen Bedingungen arbeiten müssen, doch kaum eine Lehrkraft traut sich die Zustände zu kritisieren.
Viele Fortbildungen sind leider nicht so, dass man es als Lehrer direkt im Unterricht neutzen kann, was aber gewünscht wird. Es fehlen Fortbildungen zu Physik in der Grundschule.
Die Veranstaltungen müssen dezentraler angeboten werden. Eine Anreise über viele Kilometer und dann evtl. noch für nur 2-3 Stunden ist nicht effizient. Die teils miserable Ausstattung der Sammlungen (ich meine hier nicht den ganzen Computerkram!!) muss bei den unterrichtspraktischen Themen noch stärker bedacht werden - was nützt die tollste Unterrichtsidee, wenn vor Ort die dazu notwendige Ausstattung fehlt!
Für Haupt- und Realschulen wird leider sehr wenig angeboten, meistens sind es die Gymnasien, die mit guten Fortbildungen bedacht werden. Ich nehme immer gerne die Physik der Spielsachen und des Haushaltes mit in den Unterricht und bin damit gut gefahren. Deshalb wäre ich auch an weiteren Ideen interessiert, denn hier können wir die Sch bei ihren Erfahrungen abholen.
Alle Themen, die im Rahmenplan Naturwissenschaften für die Klassen 5 und 6 vorgesehen sind, sollten angeboten werden. Sie sollten so praxisnah dargeboten werden, dass sie quasi am nächsten Tag von mir unterrichtet werden können. Das bedeutet auch, dass nur Medien zum Einsatz kommen sollten, die man entweder zu Hause oder in der Schule vorrätig hat oder die zumindest leicht bzw. nicht zu teuer zu besorgen sind.
Workshops sollten praxisbezogen sein; Experimente möglichst so gestaltet, dass sie mit schulüblichen Materialien problemlos durchgeführt werden können.
Schön bei Fortbildungen finde ich immer, wenn neben der groben Übersicht auch Hintergrundinformationen mitgegeben werden können, die es ermöglichen, einen schnellen Einstieg in die Unterrichtsplanung zu finden. Falls Experimente gezeigt werden, sollten diese für die Schulen erschwinglich bleiben bzw. vielleicht auch ein Tipp gegeben werden, wo man die Materialien günstig erhält.
Hilfreich und zeitsparend wäre die Präsentation von erprobten Unterrichtsreihen (""nicht jeder sollte immer wieder das Rad neu erfinden müssen"")und Experimente in den Naturwissenschaften. In anderer Sache: Es sollte eine bessere Kommunkikation/Wünsche zwischen Grundschulen, weiterführenden Schulen, Hochschulen und Industriepartner mit Menschen, die an der Basis arbeiten - also den Lehrern stattfinden und die Unterrichtsinhalte (Kerncurricula) entsprechend sinnvoller und bundeslandübergreifend entwickelt werden.
Die Schüler erstaunende und motivierende Experimente, die mit vertretbarem Aufwand zuverlässig funktionieren, sind für mich das Interessanteste auf Fortbildungen. Die Fortbildungen zu z.B. Unterrichtsmethoden sind für mich oft nur in Physik verwendbar, wenn sie aus dem Physikunterricht stammen.
Vor allem Fortbildungen, die auf eine bestimmte Klassenstufe abgestimmt sind, empfinde ich als effektiv.
Die Kooperation von Universitäten mit den Gymnasien ist von großer Hilfe. Beispielhaft ist hier das Projekt "Pico'" bei der die Uni Oldenburg mitmacht. Weniger Bildungstheorie (Kompetenzen - Methodenklimbim), mehr am Unterricht ausgerichtete Projekte. Wichtig ist es, darüber nachzudenken, wie gerade auch jüngere Schüler für naturwissenschaftliche Fragen zu begeistern sind. Das Fach "Physik" muss wegkommen von dem Image, nur trockene Berechnungen und abstrakte Beschreibungen zu enthalten.
Generell sind FBen zumindest in NRW Mangelware - inbesondere regionale FB [gemeint sind: Fortbildungen, fobinet-Redaktion] auf Bezirksebene, da sich hier früher (als es solche Fben noch gab) auch immer neben der Wissensvermittelung die Gelegenheit zum Kollegenaustausch mit den Nachbarschulen ergeben hatten. Gerade die "kleinen" FBen mit direktem Praxisbezug konnte man mitunter auch nachmittags mal schnell besuchen und auch schnell in der Schule umsetzen.
Experimente sollten mit wenig Aufwand viel Effekt erzielen. Darauf sollte die Fortbildung abzielen.
Möglichst konkret: Vorstellung von Einheiten, die bereits durchgeführt wurden; Material verteilen, das getestet wurde... etc.
Der Oberstufenbereich könnte mehr Schülerexperimente beinhalten . Dazu hätte ich gern eine Fortbildung: "Einfache modellhafte Experimente in der Oberstufenphysik für Schüler.
Möglichst konkrete Anwendungen für den Unterricht.
Sehr hilfreich ist es, wenn die Fortbildung direkt anwendbares Arbeitsmaterial anbietet.