Online Umfrage 2009
Kommentare zum Schlagwort
"Zeit- und Reiseaufwand für Fortbildungen"
Eigentlich finde ich alle in 3.2 aufgeführten Themen sehr interessant und würde für sie nachmittags Veranstaltungen im Umkreis von 40 km besuchen. Damit Sie differenzieren können, habe ich nur Themen angekreuzt, die ich sehr, sehr interessant finde :-). Für sie würde ich Fortbildungen am Wochenende an 100 km entfernten Orten besuchen.
Mir persönlich helfen Fortbildungen zwar weiter, das Grundproblem sehe ich jedoch in der ohnehin schon zu hohen zeitl. Belastung. Bei 27 h (volle Stelle in Hessen) ist weder Energie noch Zeit übrig, um sich an Fortbildungen zu beteiligen. Abgesehen davon, dass man wegen des hiesigen Punktesystems teilnehmen muss (in meiner Schule obendrein nur außerhalb der Unterrichtszeiten, was eine enorme Zusatzbelastung darstellt), werden diese Termine von vielen als notwendiges Übel empfunden. Ich selbst finde es schade, dass man sich notgedrungen aufwändige Vorbereitungen (z.B. Stationen in Physik) oftmals von seiner nächtlichen Schlafenszeit herausschneiden muss und das geht auf die Dauer nicht gut. Das Problem guten Unterrichts in Physik ist aus meiner Sicht eindeutig ein politisches Problem. Wie sollen, aufgrund einer viel zu hohen Unterrichtsstundenzahl, völlig gestresste Lehrer gewinnbringend an Fortbildungen teilnehmen und in den Ph-Stunden stets schöne Experimente vorführen???Ich finde es schade, dass gerade die Bildungspolitik der letzten Jahre in den meisten Bundesländern sehr kontraproduktive Auswirkungen hatte. Positiv ist dagegen ein Engagement wie das Ihre, um die Qualität des Unterrichts generell zu verbessern, obgleich es ohne eine Änderung der Rahmenbedingungen einem Tropfen auf dem heißen Stein gleich kommt...Dennoch wünsche ich Ihnen viel Erfolg!
Die Veranstaltungen müssen dezentraler angeboten werden. Eine Anreise über viele Kilometer und dann evtl. noch für nur 2-3 Stunden ist nicht effizient. Die teils miserable Ausstattung der Sammlungen (ich meine hier nicht den ganzen Computerkram!!) muss bei den unterrichtspraktischen Themen noch stärker bedacht werden - was nützt die tollste Unterrichtsidee, wenn vor Ort die dazu notwendige Ausstattung fehlt!
Fortbildungen in Neubrandenburg, da der Zeitfaktor eine wichtige Rolle spielt. Unterrichtsausfall durch lange Anreisezeiten ist nicht mehr akzeptabel.
Die Veranstaltung des Berliner MNU-Kongresses ist gewiss eine löbliche Fortbildungsmöglichkeit. Allein die Verhältnisse, sie sind nicht so. Da an meiner Schule sowieso zu wenig Physiklehrer vorhanden sind, d.h. nicht einmal aller Pflichtunterricht regulär erteilt werden kann, scheidet der Besuch einer zweitägigen Veranstaltung wegen des zusätzlichen Unterrichtsausfalls aus. Das liegt nicht an der Schulleitung, sondern an der Situation selbst.Deshalb ist es unbedingt notwendig, - neben einem fachlichen Konzept für Fortbildungen, wie es hier erfragt wird - den Rahmen der Arbeitsbedingungen so zu gestalten (z.B. durch effektiv weniger Pflichtstunden und durch ausreichende Vertretungsreserven), dass man als Lehrer auch guten Gewissens an Fortbildungen teilnehmen kann.
Fortbildung steht prinzipiell vor dem Dilemma Zeit: Ein vollbeschäftigter Lehrer hat in der Woche keine Zeit, am Wochenende im allg. keine Motivation (Familie),und will in der U-Zeit nicht (Ausfall). Wenn also kann FB in einem Flächenland stattfinden?Wahrscheinlich nur in den ersten oder letzte Ferientagen.
Ein wesentlicher Aspekt für die Entscheidung zu einer Fortbildung ist eine möglichst nahe gelegene Tagungsstätte.
Ich nehme regelmäßig an den dpg Fortbildungen Teil, die aber leider fast immer in der Schulzeit liegen. Schön wären diese Fortbildungen auch in den bayerischen Sommerferien (gab es in den letzten Jahren nur einmal).
Leider ist es bisher im Land NRW immer noch nicht gelungen, die Fortbildung so zu organisieren, dass der Spagat zwischen Beantragen von Dienstbefreiung, Unterrichtsverpflichtungen usw. auf der eine Seite und der ausschließlichen Beansprachung von unterrichtsfreier Zeit vernünftig bewältigt wird. Fortbildungsbedarf ist sicherlich vorhanden, Fortbildungen werden gewünscht, in der täglichen Praxis fehlen aber die dazu notwendigen zeitlichen Ressourcen.
Vielen Dank für Ihre Angebote!!Da unser Arbeitgeber nur sehr wenige sinnvolle Angebote organisiert, gibt es einen sehr großen Bedarf. Es ist sehr zu begrüßen, wenn wir Lehrerinnen und Lehrer sowohl theoretische Themen angeboten bekommen als auch Angebote an anderen Orten, die man mit Schulklassen nutzen kann. Ein sehr gutes Beispiel ist dafür schon das Naturkundemuseum in Berlin.Da unsere Aufgaben immer mehr und der finanzielle Rahmen immer kleiner werden, ist es oft schwer den Fachunterricht optimal vorzubereiten. Dazu gehört vor allen Dingen die Differenzierung. In der Kultusministerkonferenz wurde ein Vertrag zur Inklusion unterschrieben, das heißt, dass der nächste Schritt nach der Integration gegangen werden soll, aber die Integration ist ja personell noch gar nicht machbar.Außerdem werden didaktische Angebote immer wichtiger, denn die Ausbildung der neuen Kollegen ist in dem Bereich noch lange nicht am Bedarf orientiert.Das sollen nur einige Gedanken sein, um Sie zu ermutigen, uns auch weiterhin im Bereich Fortbildung zu unterstützen (auch wenn nicht alle Themen gleich gut angenommen werden).Vielen Dank!
Gerne dürfen die Fortbildungstermine auch in den Ferien liegen.
Fortbildung sollte in räumlicher Nähe stattfinden.
Mein Teilnahmewunsch hängt eher vom Ort und der Zeit als vom Thema ab, solange es sich um eine fachwissenschaftliche FB und nicht um "allgemeinpädagogisches Gelaber" handelt.
Erstellen Sie zu den zu behandelnden Themen Handbücher mit alternativen Lernwegen, und kommen Sie zu Fortbildungsveranstaltungen in die Schulen.
Fortbildungen an Wochenenden sind sinnlos, denn die Zeit braucht man zur Vorbereitung und für das eigene Leben, daher werden an solchen Fortbildungen nur wenige teilnehmen!
Fortbildungsangebote jeweils für einen Berliner Stadtbezirk - spart Reisezeitaufwand und sichert genügend großen Teilnehmerkreis (die sich nicht einmal fremd sind - sichert Diskussionsfreude).
Block Veranstaltungen sind sehr interessant und informativ.
Generell sind FBen [gemeint sind: Fortbildungen, fobinet-Redaktion] zumindest in NRW Mangelware - insbesondere regionale FB auf Bezirksebene, da sich hier früher (als es solche Fben noch gab) auch immer neben der Wissensvermittelung die Gelegenheit zum Kollegenaustausch mit den Nachbarschulen ergeben hatten. Gerade die "kleinen" FBen mit direktem Praxisbezug konnte man mitunter auch nachmittags mal schnell besuchen und auch schnell in der Schule umsetzen.
Ich wohne und arbeite im Süden Bayerns. Das Fortbildungsangebot ist hier sehr dünn!! Für mich wäre daher wichtig, dass überhaupt mal wieder Fortbildungen zur Physik in der Nähe meines Wohn- und Arbeitsortes angeboten werden.
Es sollte vom Arbeitgeber Zeit für Fortbildungen eingeplant werden, diese Zeit sollte auch bezahlt werden.
Vielleicht könnten Sponsoren für die Veranstaltungen gewonnen werden, die dafür im Kurzvortrag ihr ( technisch-naturwissenschaftliches ) Produkt auf der Fortbildungstagung vorstellen könnten. Mit dem Geld sollten Bahntickets der Teilnehmer zur Hälfte bezahlt werden.